Der letzte Freitag Abend lag wieder im Fokus der GT-Open, eine Rennserie in der fast alles erlaubt ist, was das Slotcartunerherz begehrt.

Leider gingen nur 4 Fahrer an den Start, das sollte diesem Rennen aber keinen Abbruch tun, denn es wurde eng und spannend!

Das Qualifying konnte Rüdiger Axt mit seinem Toyota für sich entscheiden. Dabei fuhr er mit 5,183sec eine der schnellsten Runden die je auf dem Ottonenring zurückgelegt wurden.

Zum Start des Sprintrennens, vier Stints zu 2 Minuten, hatte Rüdiger allerdings dann so seine Probleme und musste einige Abflüge in Kauf nehmen. Da ließ sich der Trainingszweite Mike Apel mit dem Mosler MT900 nicht lange bitten und suchte sein Heil in der Flucht nach vorne. Mit 86,32 Runden sicherte er sich mit relativ großem Vorsprung den Sieg im Sprint vor Rüdiger und Sven Kicherer, der einen Mercedes AMG GT3 pilotierte. Der Marcos LM und sein Fahrer Daniel Hanisch mussten sich leider mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Im Hauptrennen wurde es dann extrem eng. Mike, gepushed von seinem Sieg im Sprint, gaste sofort richtig an und fuhr sich einen kleinen Vorsprung im ersten Umlauf heraus. Rüdiger, der ebenfalls extrem schnell unterwegs war, konnte da anfänglich noch nicht mitgehen. Aber seine Zeit in diesem Rennen sollte noch kommen!

Daniel und Sven lieferten sich einen beinharten Zweikampf mit ihren beiden Boliden wobei nicht abzusehen war wer dabei den letzten Podiumsplätze ergattern sollte. Das Rüdiger und Mike um den Sieg fuhren war klar, aber auch da war noch alles offen bis zum letzten Stint, den Mike mit ca 1,5 Runden Vorsprung, allerdings auf seiner ungeliebten grünen Spur, in Angriff nahm.
Rüdiger knabbert in den letzten 5 Minuten Zehntel um Zehntel von Mike’s Vorsprung ab und kam immer näher an den Führenden heran. Schlussendlich sollte es aber für einen sichtlich erfreuten Mike trotzdem zum Sieg reichen. Mit 219,47 gefahrenen Runden Betrug die Distance zu Rüdiger auf Rang Zwei nur 0,07 Runden!

Bei Daniel und Sven sah das ähnlich aus, mit dem besseren Ende für Sven. Hier betrug der Vorsprung vor Daniel am Ende 0,24 Runden.

Diese knappen Ergebnisse machen extrem viel Spass und beweisen, dass mit einem guten Reglement auch Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller in einer Serie auf dem gleichen Niveau fahren können.

Wir hoffen dann zum nächsten Lauf ein ein etwas größeres Starterfeld.

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